Freitag, 25. Oktober 2013

Das Gradido Hörbuch kommt!


Nach vier Monaten Produktionszeit mit 20 Sprecherinnen und Sprechern aus dem Gradido-Netzwerk sind wir nun glücklich und stolz, Ihnen das neue Gradido-Hörbuch ankündigen zu dürfen. Dieses zukunftsweisende Werk ist die komplette Vertonung des international beachteten Buches »Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens«. Fast acht Stunden Spielzeit sind gespeichert auf acht Audio CDs. Aufgenommen mit einem der besten Mikrofone der Welt von Horch-Audio ist es ein Hochgenuss für Herz, Verstand und Ohren. Überzeugen Sie sich selbst mit dieser Hörpobe:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/76080177/gradido/hoerbuch/HB_0.0_Start.mp3

Neben den kurzweilig aufbereiteten fachlichen Informationen enthält dieses schöne Hörbuch auch unterhaltsame Hörspielszenen. Gegenüber einem Buch hat es noch weitere Vorteile. Sie können es z.B. im Auto, in Bus und Bahn, bei der Hausarbeit oder beim Sport hören. Und Sie genießen es gerne öfter, genau wie Ihre Lieblingsmusik, denn dies spricht Ihr  Herz und Ihren Verstand gleichermaßen an.

Ganz herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses gelebten Gradido-Projekts beigetragen haben! Die Sprecherinnen und Sprecher sind zum Teil von weit her nach Hamburg oder Künzelsau angereist. Einige von ihnen konnten bei der Aufnahme ganz neue Begabungen und Potenziale an sich entdecken. Großen Dank auch den Gastgebern in Hamburg für die Übernachtungsmöglichkeiten und die Erlaubnis, ihr Büro in ein Tonstudio verwandeln zu dürfen! 

Das Hörbuch ist nun in Produktion und wird Anfang November ausgeliefert. Tausend Dank allen, die mit ihrer Vorbestellung dazu beigetragen haben!
Achtung: Unser Subskriptionsangebot läuft bald aus!
Statt später 39,50 € können Sie das Gradido-Hörbuch mit 50 % Subskriptions-Rabatt jetzt noch zum Preis von 19,75 € vorbestellen. Dieses Angebot gilt nur für die ersten 350 Exemplare und nur noch bis 31. Oktober.

Und so kommen Sie in den Genuss unseres Angebots: 

Senden Sie uns Ihre Bestellung mit Angabe der gewünschten Stückzahl und Ihrer Post-Adresse per E-Mail an akademie@gradido.net . Sie erhalten dann von uns eine Vorkasse-Rechnung. Der Preis gilt inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Versandkosten. 

Freitag, 10. Mai 2013

Veranstaltungsbericht – Frankfurt










Gradido –
Natürliche Ökonomie des Lebens
Ein Weg zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur

Am Samstag, dem 6. April 2013, fand im UPF-Zentrum in Frankfurt – Sachsenhausen eine Veranstaltung zu einem (ungewöhnlichen) Thema statt : „ Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens“. Dabei handelt es sich um ein neues Geld- und Wirtschaftsmodell, das Lösungen anbietet für die immer mehr ins öffentliche Bewusstsein tretenden Probleme unseres Wirtschaftssystems, sowie auch der weltweiten, systembedingten wirtschaftlichen Ungerechtigkeit. Schon der Name Gradido ist Programm: Gra für Gratitude (Dankbarkeit), Di für Dignity (Würde) und Do für Donation (Schenken). Der Gründer und Entwickler dieses visionären Konzepts, Bernd Hückstädt, war bereit, zu uns zu kommen und sein Werk vorzustellen.

Die Veranstaltung, zu der sich über 60 Personen einfanden, nicht nur aus Frankfurt, sondern auch aus Gießen, Bonn, Nürnberg und sogar aus Freiburg, begann um 15 Uhr mit einer 20minütigen Vorstellung der gastgebenden Organisation UPF durch Fritz Piepenburg. Er erläuterte die Grundlagen von UPF und einige der wichtigsten Projekte, die allesamt dazu dienen, das gute, geistige Potential des Menschen zu entwickeln, Schranken und Barrieren zwischen den Menschen abzubauen und den Frieden auf der persönlichen, gesellschaftlichen und weltweiten (universellen) Ebene zu fördern.



Es folgte eine sehr schöne musikalische Einlage eines iranischen Musikers auf  einem orientalischen Saiteninstrument, einer Santur.









Dann - nach einer kurzen Vorstellung des Referenten und seiner Arbeit durch Christina Partuschke-Begnaud - begann Bernd Hückstädt mit seinem Vortrag über Gradido.









Die wichtigste Erkenntnis als Grundlage seiner Forschung bezieht sich auf die Bionik, d.h. um etwas zu entwickeln, müssen wir uns die Natur zum Vorbild nehmen. Auf dem Gebiet der Technik wird dies bereits erfolgreich gemacht, aber in Bezug auf die Wirtschaft arbeiten wir bisher gegen die Natur.

Ein Beispiel: In der Natur gibt es ständiges Werden und Vergehen, nichts wächst unendlich, und schon gar nicht, wenn es nicht gebraucht wird! Aber genau das passiert in unserer Wirtschaft: Geld wird mehr, wenn es auf einem Konto liegen bleibt (durch Zinsen).

Folglich ist es bei Gradido so, dass Geld, welches nicht unmittelbar gebraucht wird, über einen gewissen Zeitraum an Wert verliert (eingeplante Vergänglichkeit). Auf der anderen Seite ist aber auch die kontinuierliche Neuschöpfung, wie wir sie in der Natur erleben, ein Prinzip bei Gradido. Dafür müssen nicht erst Schulden gemacht werden, wie es heute üblich ist (notwendig zu sein scheint), sondern hier erfolgt die Geldschöpfung aus dem Leben selbst, und zwar entsprechend der Anzahl der Bürger eines Staates jeden Monat neu. Dabei dient die Geldschöpfung einem 3fachen Wohl, und zwar jeweils zu einem Drittel
-       dem Wohl des Einzelnen (persönliches Einkommen, das seine Existenz sichert)
-       dem Wohl der Gemeinschaft (Staatshaushalt)
-       dem Wohl des großen Ganzen (Ausgleichs- und Umweltfond zur Sanierung der Altlasten




Dieses Geldsystem würde so viele Vorteile bringen, dass man sie kaum zählen könne. Im Vortrag wurden nur einige genannt, so z.B.
-       Freiheit von Steuern und Sozialabgaben (Brutto gleich Netto)
-       Sichere Altersversorgung
-       Ein selbst regulierendes Geld- und Wirtschaftssystem  mit stabiler Geldmenge
-       Viel weniger staatliche Kontrolle
-       Lösung des Welthungerproblems
-       Hohe Arbeits- und Lebensqualität (sinnerfüllte Arbeit)
-       Die Reichen können reich bleiben und die Armen gelangen zu Wohlstand
-       Etc.

Das Umsetzen dieses visionären Konzepts, so das Fazit von Bernd Hückstädt, würde für alle Beteiligten Win-win-Situationen ergeben und weltweiten Wohlstand in Frieden und Harmonie mit der Natur ermöglichen.

Nach dem etwa dreiviertelstündigen Vortrag mit anschaulichen Bildern und Beispielen gab es für das Publikum die Möglichkeit zu Fragen und Antworten, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Die Kommentare der Teilnehmer zeugten von einem großen Interesse und dem Bemühen, sich in die (für viele recht ungewohnte ) Thematik hineinzudenken. Und trotz einer gewissen Skepsis bzgl. der Realisierung dieses utopisch- visionären Wirtschaftsmodells in der Praxis wurden diese neuen Ideen allgemein als positiv und hoffnungsvoll bewertet.


Bernd Hückstädt beantwortete alle Fragen mit großer Geduld und, trotz spürbarer Kompetenz, mit angenehmer Sachlichkeit und Bescheidenheit. So meinte er z.B. auf den Vorschlag eines Teilnehmers, zur Realisierung seines Konzepts solle er doch Bürgermeister werden: nein, er sei kein Politiker, er sei nur Entwickler.





Erst um 18 Uhr wurde der offizielle Teil des Programms beendet. Anschließend gab es bei Kaffee und Kuchen noch die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit dem Referenten und seiner Frau Margret, wofür ein so großes Interesse bestand, dass Bernd Hückstädt mit seiner Frau erst nach 21 Uhr den Weg nach Hause in Süddeutschland antreten konnte.







Sowohl Bernd als auch Margret betonten, dass sie sich bei uns sehr wohl gefühlt und sich über die gute Atmosphäre und die offene, wohlwollende Haltung der Teilnehmer gefreut hätten und dass sie eine große Gemeinsamkeit vom Zweck ihrer Arbeit mit der Zielsetzung und ethischen Ausrichtung von UPF wahrnehmen würden.

Auch für uns war es eine große Freude, in Bernd Hückstädt und Margret Baier zwei Menschen kennen lernen zu können, die in uneigennütziger Weise all ihr Potential für ein gutes, gerechtes Gesellschaftssystem und damit auch für den Frieden in der Welt einsetzen. Ganz herzlichen Dank, Bernd und Margret, und viel Erfolg!

Bericht von Christina Partuschke-Begnaud, Bonn, 24. April 2013



Freitag, 5. April 2013

Antwort Beate Müller-Gemmeke, Bündnis 90/Die Grünen



Sehr geehrter Herr Hückstädt,

vielen Dank für Ihre Nachricht und den Hinweis auf die Ideen und Konzepte, die Sie im Rahmen Ihrer Forschungen erarbeitet und veröffentlicht haben. Entschuldigen Sie bitte, dass ich erst jetzt dazu komme Ihnen darauf zu antworten.

Leider habe ich noch nicht die Zeit gefunden, um mich ausführlich mit Ihrem Konzept auseinander zu setzen. Gerne nehme ich jedoch einige Anregungen für meine Arbeit aus der ersten Lektüre mit, bitte Sie jedoch gleichzeitig um Verständnis, dass ich nicht im Detail auf Ihre sehr weitreichenden Ideen eingehen kann. 

Ich sehe Ihr Gradido Konzept als eine Utopie, die einen Anstoß zum Nachdenken über unser Gesellschaftskonzept geben soll. Bei den vielfältigen Problemstellungen, die aktuell in unserer Gesellschaft bestehen, ist es auch wichtig abseits von gängigen Pfaden zu denken, so wie Sie es mit ihrem Konzept des Gradido getan haben. 
Für diese Anregungen bedanke ich mich ganz herzlich.

Mit freundlichen Grüßen


---

Sehr geehrte Frau Müller-Gemmeke,

herzlichen Dank für Ihre E-Mail und auch dafür, dass sie sich trotz Ihres vollen Terminkalenders mit dem Konzept der Natürlichen Ökonomie des Lebens beschäftigt haben! 

Den Begriff »Utopie« empfinde ich als positive Anerkennung. Ein Sprichwort sagt: »die Utopien von heute sind die Realitäten von morgen«. Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, in denen es vollkommen utopisch erschien, dass die Grünen jemals in den Bundestag einziehen, geschweige denn Regierungsverantwortung übernehmen würden. Auch die Wiedervereinigung Deutschlands erschien kurze Zeit davor noch als Utopie.

Wir leben in einer Zeit des globalen Wandels. Diesen Wandel spüren wir weltweit in allen Bereichen. Es lassen sich sowohl positive als auch negative Entwicklungen von immensem Ausmaß feststellen. Über Umweltzerstörung und Klimawandel brauche ich  Ihnen ja nichts zu erzählen; als grüne Politikerin sind Sie auf diesem Gebiet Expertin. Der sich abzeichnende Zusammenbruch des globalen Finanzsystems wird dagegen von offizieller Seite noch ignoriert. Er ist allerdings vom System her vorprogrammiert und wird sich in Kürze ereignen – ob wir das wollen oder nicht.

In Anbetracht all der globalen Veränderungen finde ich es sehr erfreulich, dass Sie aus der Natürlichen Ökonomie des Lebens Anregungen für Ihre Arbeit mitnehmen. Wenn es soweit ist, werden Versuche zur  Symptombekämpfung nichts mehr bringen. Dann werden wir Politikerinnen und Politiker wie Sie brauchen, die sich bereits zur rechten Zeit mit echten Lösungen befasst hatten. Dafür danke ich Ihnen schon heute.

Herzliche Grüße

Bernd Hückstädt

Donnerstag, 28. März 2013

E-Mail an die Mitglieder des Deutschen Bundestages

Hier geht es zu den Antworten.


Nach dem Motto "niemand soll sagen, er hätte es nicht gewusst" hatten wir schon einmal  am  09. Juni 2005 eine E-Mail an alle Mitglieder des Deutschen Bundestages und an den Bundespräsidenten gesandt. Geantwortet hatten damals Mitglieder der CDU, der Grünen und der SPD, sowie der Bundespräsident.

Knapp acht Jahre später, im Zeichen der globalen Finanzkrise sandten wir am 11. März 2013  wieder eine E-Mail an alle Mitglieder des Bundestages (MdB):


Die Lösung der Finanzkrise: Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens



Sehr geehrte(r) Frau/Herr Name,

in der Gradido Akademie für Wirtschaftsbionik befassen wir uns seit Jahren mit der Frage, was wir von der Natur lernen können, um zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mt der Natur zu gelangen. Am Forschungsprojekt »Natürliche Ökonomie des Lebens« beteiligen sich zur Zeit weltweit 3.300 Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Gerne möchte ich Ihnen die aktuellen Ergebnisse vorstellen:

Unser  Geldsystem rast mit mathematischer Präzision in den Crash. 
Rettungsschirme können allenfalls helfen, Zeit zu gewinnen, bis die Lösung da ist.

Die Lösung ist jetzt da:

Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens. 
Ein Weg zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur

- Nach dem Vorbild der Natur
- Aktives Grundeinkommen
- 100% Vollbeschäftigung
- Reichliches Staatseinkommen inklusive Gesundheits- und Sozialwesen
- Ausgleichs- und Umweltfonds zur Sanierung der Altlasten

Die Gemeinwohl-Währung Gradido wird nicht durch Schulden geschöpft , sondern durch Beiträge zum Gemeinwohl. Umweltschutz und Umweltsanierung werden die lukrativsten Wirtschaftszweige der Zukunft. 

Mehr dazu in meinem Buch »Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens«:

Mit Gradido generieren Sie nachhaltigen klimafreundlichen Wohlstand von historischem Ausmaß – Jetzt. 

Bitte prüfen Sie die Natürliche Ökonomie des Lebens! 
Die Länder, die sie als erste einführen und die Politiker, die sie unterstützen, werden in die Geschichte eingehen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir stehen Ihnen zur Beratung gerne bereit.


Mit freundlichen Grüßen

Bernd Hückstädt

Gradido Akademie für Wirtschaftsbionik
Inh. Margret Baier
Pfarrweg 2
D 74653 Künzelsau
Tel. +49 (0)7940 546 0810
Fax: +49 (0)7940 547 500

Mittwoch, 27. März 2013

Danke für die schöne Veranstaltung!


Liebe Angela, lieber Christian, lieber Harald und alle Mitwirkenden am Forum Neues Miteinander,
nun ist das Forum schon wieder vorbei, und vielleicht habt Ihr Euch gestern auch schon ein wenig ausruhen dürfen. Ein guter Zeitpunkt, noch einmal ganz herzlich »Danke« zu sagen für alles, was Ihr geleistet habt! Nur wer selbst schon mal größere Projekte gestemmt hat, kann sich eine Vorstellung davon machen, wie viel liebevolle Kleinarbeit dazugehört, solch eine große Veranstaltung gelingen zu lassen. Von unserer Seite daher ein großes Kompliment und ganz herzlichen Dank!

Gleich bei unserem Eintreffen hat uns Ralf ganz liebenswürdig begrüßt und zu leckerem vegetarischen Mittagessen eingeladen.  Auf dem Büchertisch lag bereits unser Buch aus. So fühlten wir uns von Anfang an willkommen. 

Beim Vortrag für fehlte es an nichts: Beamer, Tonanlage und vor allem das freundliche und aufgeschlossene Publikum ließen die Gradido-Präsentation gut gelingen. Im Anschluss durften wir uns noch bis spät in die Nacht mit interessierten Gästen angeregt unterhalten. Im schönen ruhigen Hotelzimmer schliefen wir dann wie die Murmeltiere. Nach einem kurzen Spaziergang durch den hübschen Schwarzwaldort Alpirsbach haben wir am Sonntag Vormittag noch einen Vortrag über Gemeinschaften angehört und den spirituellen Seiltanz genossen. Nach dem Mittagessen mussten wir uns dann schon wieder auf die Heimfahrt machen.

Wir erlebten das Forum als eine rund um gelungene Veranstaltung, der hoffentlich weitere folgen werden.

Herzliche Grüße

Margret Baier und Bernd Hückstädt

Montag, 18. März 2013

Bewegung kommt auf.


Der nächste Spielabend in der Mühle am Schloßberg am 03. April 2013, 18 Uhr.

Schloßberg 16
67681 Wartenberg-Rohrbach



Bericht vom Treffen am 15.03.2013 in der Mühle

Hallo Ihr Lieben,

wir haben uns getroffen zu einem Informationsaustausch und damit auch zu Gradido. Auch das kennen lernen von anderen Gruppen war aufschlußreich.
Die Schnittstelle ergab sich dadurch, daß Peter, der sich in der Materie auskennt und der sich mit alternativen Geldsystemen beschäftigt hat, eine Möglichkeit sieht, wie wir Gradio noch weiter voranbringen können.

Wir waren ca. 13 Menschen. Aus Haßloch, Bad-Dürkheim, Saarbrücken, Speyer und aus der Umgebung.

Die Schnittstelle zu Gradido ergab sich aus dem Bedürfnis und dem Wunsch:

Mensch, wie können wir mal was umsetzen?
Wo funktioniert schon ein System?

Es wurde festgestellt, daß andere Systeme an den Euro gekoppelt sind und damit keine Lösung weisen.

Meine Ausführungen, wie das bei Gradido mit dem bargeldlosen Verkehr realisiert ist – davon war er sehr angetan und auch für die anderen Teilnehmer war das sehr aufschlußreich.

In den Austausch hab ich dann die wunderbare Simulation von Bernd gebracht die Renate & ich am vergangenen Wochenende spielen und erleben durften.

Meine Ausführungen, daß durch diese Erfahrung, jeder sofort verstehen – fühlen kann, daß der Euro, bzw. Giralgeldschöpfung nicht funktionieren kann, fiel auf offene Herzen.

Es ergab sich sofort der Anstoß, daß ich Peter und eine Gruppe besuchen werde um mit ihnen das Spiel zu spielen.

Unabhängig davon kam auch der Wunsch auf, diese Simulation in der Mühle zu spielen. Sofort haben wir uns hingesetzt und einen Termin ausfindig gemacht.

Wann und wo er stattfindet – siehe oben.

Weitere interessante Aspekte ergaben sich durch die Gemeinderatsarbeiten von Peter. Er sagte ganz deutlich, daß die Gemeinderäte einfach keine Ideen mehr haben, als Personal abzubauen oder Gebühren anzuheben. Und wenn die das Spiel mal spielen würden, und sie es direkt erfahren können, ja dann … Er war ganz angeregt von der Information, daß unsere Plattform ja schon funktioniert und es an uns liegt sie noch weiter mit Leben und Liebe zu füllen.

Maya und Horst haben wieder einen wunderbaren Rahmen geschaffen, in dem wir uns wohlfühlten.

So dürfen wir erwartungsvoll in die nächste Zeit schauen – Es geht voran.

Dienstag, 12. März 2013

Ein Wochenende bei den Eltern & Entwicklern von Gradido


Es war jetzt an der Zeit, daß Renate & ich mal bei Margret und Bernd vorbeikommen um ganz persönlich reinzuschauen, von welchen Eltern das Kind Gradido kommt.

Wir wurden warm und herzlich empfangen und durften uns gleich in der „Erlebnisgastronomie“ der beiden betätigen.

Es gab Pizza im eigenen Ofen. Der Bio-Vollkorn-Dinkelteig quoll schon aus der Schüssel und wartete auf uns. Die Zutaten standen in leuchtenden Farben bereit und es konnte losgehen. Jeder durfte sich seine eigene Pizza kreieren. Allein das war schon ein Erlebnis.

Nach einem Verdauungsspaziergang und dem wichtigen wunderbaren Kuchen zu Kaffee ging es dann an das Gradidopoly, daß wir in dieser Konstellation noch nicht gemeinsam gespielt hatten.

Renate & ich hatten ja schon Erkenntnisse und jetzt waren wir gespannt, wie es sich bei Bernd & Margret verhalten würde.

Am Anfang werden ja die Plus- und Minuskarten verteilt. Es stellte sich dann die Frage, wie man damit umgehen sollte, wenn, wie hier Bernd als Mediziner, ca. 900.000 Gradido Schulden hatte. Die Variante, daß er rausfliege könnte wurde als nicht realistisch erkannt. Wir haben also gespielt und vom Händler wurde dem Mediziner ein Kredit in Höhe von 500.000 Gradido gewährt.

Es ging dann mit dem Spiel weiter und hier die Zusammenfassung.

  • Es wurde unglaublich investiert.
  • Jeder hatte seinen Lebensstiel immer finanzieren können.
  • Es war ein ganz anderes Gefühl untereinander.
  • Man sah sich eher als Gemeinschaft denn als Konkurrenten.
  • Wir freuten uns, Karten wie: Kosten für den Steuerberater, Steuer ist fällig, usw. aussortieren zu können
  • Am Jahresende war es gar nicht so einfach, dann das viele Geld investiert zu bekommen.
  • Es störte gar nicht mehr so dolle, daß die Vermögen abgewertet wurden.
  • Es war wunderbar spannend.

Nach dem Spiel und dem Austausch über die Erfahrungen haben wir uns dann angeregt müde auf in unsere Gemächer gemacht.

Sonntags nach dem Frühstück haben wir die neue Simulation von Bernd gespielt. Das brauchte nicht so lange wie Gradidopoly und in ca. 1 Stunde waren wir durch.

Es war eklatant, wie die Unterschiede des Systems € und Gradido deutlich wurden.
Wir haben gleiche Voraussetzungen gespielt. Während wir es als völlig normal empfanden, daß wir im €-System Schulden nach dem 2. Jahr hatten, waren wir doch verwundert, wieviel Wohlstand und Geld wir im Gradido-System nach dem 2. Jahr hatten.

Diese Simulation machte uns überdeutlich, daß unser derzeitiges Wirtschaftssystem der Kredit-Geldschöpfung nur für wenige funktioniert und Mehrheit der Teilnehmer der Welt bei dem Spiel hat die Schulden. Es ist Zeit für einen Wechsel.

Weiter wurde die Idee angesprochen, wie wir die Akademie voranbringen können. So wird Im August oder Ende September (der Termin muß noch erarbeitet werden) ein Seminar kreiert, das auf Menschen zugeschnitten ist, die massiv daran arbeiten wollen sich und den Gradido voranzubringen.
Das Seminar wird bei Bernd & Margret stattfinden und ist auf 12 Teilnehmer begrenzt.

Das Ganze steht auch unter dem Begriff: Geist – Körper – Seele, sodaß das Seminar nicht rein auf den kognitiven Bereich ansprechen soll, sondern auf den körperlichen und den feinstofflichen.

Schließlich ich für meinen Teil möchte mit der Unterstützung von euch einen 20 minütigen Vortrag erarbeiten, in dem wir zum einen die Vision von Gradido rüber bringen aber auch die Unterschiede zu anderen Systemen aber ohne sie anzugreifen.

Ein weiterer Wunsch wäre noch, daß es jemanden gibt, der den systemischen Teil mit Einarbeitungs-Hilfe von Bernd übernimmt und wir zwei dann eine Vortragsreihe in Deutschland – Östereich – Schweiz planen in dem wir Gradido verbreiten.

Diese Reihe sollte nächstes Jahr laufen. Spätestens 2015.

Ziel muß es sein, in dem/den Seminar/en Menschen zu ermöglichen von den Vorträgen zu leben, das Gradido Modell weiter voran zu bringen und vor allem Bernd & Margret zu entlasten und solangsam einen Rückfluß der Entwicklungskosten in Gang zu bringen.

Die ausgebildeten Seminarleiter können dann ihrerseits weitere Seminare geben, bei denen Akademie-Mitglieder einen 50% Gradido Rabatt erhalten. So ist sicher gestellt, daß jeder sich entwickeln kann, nach seiner Konstitution und auch, daß Bernd & Margret ihren Anteil an der Entwicklung erhalten.